Der Friedenspraesident mit den 30000 Extrasoldaten

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Dez/09
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Auch wenn die Nachricht schon einige Tage alt ist, ich muss mich da einfach mal drueber auslassen.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte diesem sogenannten “Friedenspraesidenten” der Friedensnobelpreis ganz schnell wieder entzogen werden. Allein das Preisgeld hat er nicht verdient, noch weniger die Auszeichnung, als guter Mensch in den Geschichtsbuechern unserer Enkelkinder zu stehen. Wenn jemand vor einer Wahl eine Aenderung des aktuellen Kurses der Vereinigten Staaten verspricht, dann moege er Das auch bitte tun. Denn, wenn die Amerikaner den Kurs von G. W. Bush haetten behalten wollen, haetten sie McPommes gewaehlt.

Es ist ja nicht so, dass das der einzige Fehler des Herrn Obamas ist, vielleicht werden die Soldaten auf der sog. “Friedensmission” ja tatsaechlich benoetigt, aber wenn jemand verspricht, ein menschenverachtendes Gefangenenlager zu schliessen, das Erinnerungen an die Konzentrationslager der Nazis wach werden laesst (ohne, dass ich hier die schlimmen Taten der Nazis mit Amerika vergleichen will), und zwar innerhalb von neun Monaten, dann soll er das bitte auch tun. Nun ist er ein knappes Jahr im Amt und hat bisher noch genau nichts geaendert.

Neben den ganzen negativen Seiten, gibt es auch ein paar gute Seiten an Herrn Obama, zum Beispiel die Gesundheitsreform, deren groesstes Problem allerdings nicht etwa der Inhalt ist, sondern, dass ein Grossteil der Abgeordneten einfach kein Verstaendnis dafuer hat, warum diese benoetigt wird. Eine Grundversorgung fuer alle? – Warum, man kann sich ja schliesslich selbst versichern. Klar koennte man das, wenn man das Einkommen eines Abgeordneten hat, der bis zum Lebensende ausgesorgt hat und sich um nichts mehr kuemmern braucht. Ich wuensche dem amerikanischen Volk auf jeden Fall, dass diese Reform angenommen wird. Vielleicht mag es nicht die Perfekte sein, aber immerhin ist es ein Anfang zu ein wenig Sozialstaat im sonst so liberalen Amerike. Wenn es nach der FDP ginge, haetten wir hier schliesslich auch keine gesetzlichen Krankenkassen, oder wenn doch, dann haetten wir vielleicht ein wenig Grundversorgung, den Rest muessen wir dann aus eigener Tasche bezahlen.

Das kommt aber ja allerdings sowieso bald, gleicher Beitrag fuer alle, dann bezahlt der Top-Manager, der seine Firma in die Scheisse faehrt, aber trotzdem 65 Mio. Euro Abfindung bekommt eben 300 Euro im Monat fuer die Krankenversicherung, genau wie die Reinigungsfachkraft in einer Schule, die jeden Cent dreimal umdrehen muss und 400 Eur. im Monat verdient. Liebe Herren von der FDP, DAS ist KEINE soziale Umverteilung, und wenn doch, dann bezahlen hier die Armen die Reichen und nicht die Reichen die Armen, wie es sich in einem Sozialstaat gehoert.

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Comments (1) Trackbacks (0)
  1. Tjark Saul
    16:04 on Dezember 7th, 2009

    Als kleine Info, der Artikel ist nur der Erste Teil, ich hab nur grade wenig Zeit und werde ihn daher spaeter fortsetzen.

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