2010 – Ein paar Gedanken

1
Feb/10
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Nachdem ich mal wieder laengere Zeit nichts schrieb, moechte ich mich mal ein wenig ueber das Jahr 2010 auslassen.

Alles begann – wie sollte es anders sein – mit dem ersten Januar – Neujahr. Nach einem mehr oder weniger heftigen Silvester wachte ich am Neujahrsmittag mit Rueckenschmerzen auf einem Sofa auf, nachdem ein Freund in der Nacht ziemlichen Beziehungsstress hatte. Keine schoene Sache. So begann also das Jahr, kein unbedingt guter Beginn.

Etwa eine Woche spaeter – am 8. Januar – ging es dann mit dem Sportkurs auf nach Oesterreich zum Skifahren. Es war eigentlich recht schoen, waere da nicht die Nachricht von dem Erdbeben in Haiti gewesen. Eigentlich ist es schrecklich, dass die schlimmsten Naturkatastrophen fast immer die aermsten oder gebeuteltesten Menschen bzw. Regionen treffen, aber sowas kann man sich halt nicht aussuchen. Meine gesamte Anteilnahme ist natuerlich bei den Opfern und ihren Familien. Ich moechte hiermit noch einmal alle auffordern: Spendet fuer die Menschen in Haiti, wir haben das Geld, die Menschen in Haiti brauchen es dringend! Ich moechte hier fuer keine Organisation Werbung machen. Nehmt jene, welche ihr am Besten findet, aber spendet bitte.

Der Jemen. Ein Staat, der offensichtlich viele Bodenschaetze hat, sonst wuerde er die Amerikaner (Obama) nicht so sehr interessieren. Aber einen Krieg will ja natuerlich keiner, das waere ja boese. Sowas macht man nur, wenn man sich sicher ist, dass der Gegner gefaehrliche Waffen hat.

Nacktscanner (Neusprech: Koerperscanner). Sie sollen mehr “Sicherheit” an den Flughaefen gewaehrleisten, damit verrueckte Attentaeter keine Flugzeuge mehr sprengen koennen und nicht mehr jedes Jahr tausende an Terroranschlaegen in Europa sterben, so wie es bisher war. Aber natuerlich verletzen die unsere Persoenlichkeitsrechte nicht. Genau wie der Bundestrojaner, Ueberwachungskameras und aehnliches.

Das iPad. Apples neuste Erfindung sollte ein Kracher werden, wird aber von vielen nicht ernst genommen, da sie nicht unbedingt die Zielgruppe fuer dieses Geraet sind. Alles in allem bin auch ich der Meinung, dass dieses Geraet eher fuer aeltere Menschen ist, die auf dem kleinen Display eines iPhones oder iPod Touches nicht mehr alles erkennen koennen. Irgendwie fehlt an dem Geraet die Revolution, die angekuendigt wurde.

Der neue Jugendmedienschutz Staatsvertrag. Ich glaube, mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ich moechte mich um diese Zeit nicht mehr aufregen.

ELENA. Mein Beileid an alle Arbeitnehmer.

Ich hab grad keinen Link, aber jedem sollte der Begriff SWIFT etwas sagen. Achja, das tritt heute in Kraft.

Ansonsten fallen mir grade keine News aus 2010 ein, die erwaehnenswert waeren. Aber bisher kann man sagen, dass das Jahr nicht besser ist als 2009, eher schlechter. Aber wir koennen hoffen, dass alles besser wird.

Der Friedenspraesident mit den 30000 Extrasoldaten

7
Dez/09
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Auch wenn die Nachricht schon einige Tage alt ist, ich muss mich da einfach mal drueber auslassen.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte diesem sogenannten “Friedenspraesidenten” der Friedensnobelpreis ganz schnell wieder entzogen werden. Allein das Preisgeld hat er nicht verdient, noch weniger die Auszeichnung, als guter Mensch in den Geschichtsbuechern unserer Enkelkinder zu stehen. Wenn jemand vor einer Wahl eine Aenderung des aktuellen Kurses der Vereinigten Staaten verspricht, dann moege er Das auch bitte tun. Denn, wenn die Amerikaner den Kurs von G. W. Bush haetten behalten wollen, haetten sie McPommes gewaehlt.

Es ist ja nicht so, dass das der einzige Fehler des Herrn Obamas ist, vielleicht werden die Soldaten auf der sog. “Friedensmission” ja tatsaechlich benoetigt, aber wenn jemand verspricht, ein menschenverachtendes Gefangenenlager zu schliessen, das Erinnerungen an die Konzentrationslager der Nazis wach werden laesst (ohne, dass ich hier die schlimmen Taten der Nazis mit Amerika vergleichen will), und zwar innerhalb von neun Monaten, dann soll er das bitte auch tun. Nun ist er ein knappes Jahr im Amt und hat bisher noch genau nichts geaendert.

Neben den ganzen negativen Seiten, gibt es auch ein paar gute Seiten an Herrn Obama, zum Beispiel die Gesundheitsreform, deren groesstes Problem allerdings nicht etwa der Inhalt ist, sondern, dass ein Grossteil der Abgeordneten einfach kein Verstaendnis dafuer hat, warum diese benoetigt wird. Eine Grundversorgung fuer alle? – Warum, man kann sich ja schliesslich selbst versichern. Klar koennte man das, wenn man das Einkommen eines Abgeordneten hat, der bis zum Lebensende ausgesorgt hat und sich um nichts mehr kuemmern braucht. Ich wuensche dem amerikanischen Volk auf jeden Fall, dass diese Reform angenommen wird. Vielleicht mag es nicht die Perfekte sein, aber immerhin ist es ein Anfang zu ein wenig Sozialstaat im sonst so liberalen Amerike. Wenn es nach der FDP ginge, haetten wir hier schliesslich auch keine gesetzlichen Krankenkassen, oder wenn doch, dann haetten wir vielleicht ein wenig Grundversorgung, den Rest muessen wir dann aus eigener Tasche bezahlen.

Das kommt aber ja allerdings sowieso bald, gleicher Beitrag fuer alle, dann bezahlt der Top-Manager, der seine Firma in die Scheisse faehrt, aber trotzdem 65 Mio. Euro Abfindung bekommt eben 300 Euro im Monat fuer die Krankenversicherung, genau wie die Reinigungsfachkraft in einer Schule, die jeden Cent dreimal umdrehen muss und 400 Eur. im Monat verdient. Liebe Herren von der FDP, DAS ist KEINE soziale Umverteilung, und wenn doch, dann bezahlen hier die Armen die Reichen und nicht die Reichen die Armen, wie es sich in einem Sozialstaat gehoert.

Heute waehlen gehen

27
Sep/09
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Ich will hier noch einmal darauf hinweisen, dass jeder bitte heute waehlen gehen moege. Denn waehlen ist wie Zaehneputzen, wenn man es nicht tut, wirds braun.

Und wenn man seine Erststimme ungueltig macht und nur mit der Zweitstimme die Piraten oder eine andere kleine Partei waehlt, all das ist eine Stimme gegen die schwarze Pest.

In diesem Sinne: 13% Piratenpartei ;)

Bewahrt die Netzneutralität!

2
Sep/09
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Das Telekom-Paket wird im Herbst im EU-Parlament seine dritte und letzte Lesung haben und dann wahrscheinlich beschlossen werden. Nachdem in der zweiten Lesung nach massiven Druck u.a. durch den US-Netzbetreiber AT&T der Paragraph zur Erhaltung der Netzneutralität gestrichen wurde, müssen wir nun um die (Meinungs(Bildungs))Freiheit im Internet fürchten. Deshalb ruft netzpolitik.org dazu auf, sich bei seinem jeweiligen EU-Parlamentsabgeordneten zu melden, und ihm die Probleme bei fehlender Netzneutralität zu beschreiben.

Man kann davon ausgehen, dass die Provider dies ausnutzen und keine Mittel mehr in bessere Netzinfrastruktur stecken, sondern unliebsamen oder konkurrierenden Traffic langsamer durch die Leitungen fließen lassen oder ganz aufhalten würden. Wer dann noch Ideen hat und seinen Traffic durchbekommen wollte, müsste teuer Geld an die Provider bezahlen. Dies könnte sich ein junges Start-up-Unternehmen verständlicherweise nicht leisten und aus der Innovationskraft und dem Freiheitsmedium Internet würde eine zweite Version des Fernsehens: einseitige Unterhaltung.

Also: Mitmachen und den eigenen EU-Abgeordneten anrufenund überzeugen!

Ich bin Pirat

15
Aug/09
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Ich wollte mal wieder was schreiben, also hab ich mir einfach mal ein aktuelles Thema rausgesucht. Die Aktion “Ich bin Pirat” der Piratenpartei.

Ich hab natürlich auch mitgemacht.

Ich finde, dass das eine schöne Aktion ist, um den Leuten zu zeigen, dass die Mitglieder der Piraten nicht 24h am Tag vorm Rechner sitzen und irgendwelche kryptischen Befehl eintippen. Dazu muss sie allerdings auch Publik gemacht werden, ansonsten bringt die Aktion relativ wenig.

Das war eigentlich auch schon alles, was ich zu sagen habe, bin im Moment ein wenig Blogfaul, aber vielleicht legt sich das ja bald :)

Irgendwas läuft in diesem Land ziemlich falsch!

26
Jun/09
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